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Freitag, September 18th, 2009 | Author: Frantic

Bald mach ich ne eigene Kategorie für unseren Rollstuhlfahrer auf. Hier die neusten faschistischen Ideen seinerseits:

Schäuble möchte die parlamentarische Kontrolle für den deutschen Geheimdienst abschaffen. Mit der Begründung “Parlamentskontrolle zielt auf Öffentlichkeit, Nachrichtendienste aber brauchen den Verzicht auf Öffentlichkeit”, schlägt Schäuble eine Alternative vor: “Wir benötigen eine andere Art der Kontrolle der Nachrichtendienste, vielleicht sollten wir eine bestimmte Persönlichkeit dafür berufen”.

Der Innenminister möchte stattdessen ein Expertengremium berufen lassen, was ähnlich agiert wie Rechnungshöfe, die Haushalte überprüfen (Finanzkontrollen). Kommentieren ist an dieser Stelle über das Geldsystem wohl unnötig.

Auf der Sicherheits- und Verteidigungskonferenz in Berlin nannte unser Bundesinnenminister noch den Grund für seine Idee: Vorallem bei ausländischen Geheimdiensten besteht Zweifel, ob die Zusammenarbeit und der Informationsaustausch mit deutschen Diensten wie dem BND, dem Militärischem Abschirmdienst (MAD) oder dem Verfassungsschutz (welche Verfassung nochmal?) vertraulich ist.

Der Witz an der Sache ist, dass der Bundestag das Gesetz über die Kontrolle der Nachrichtendienste durch das so genannte Parlamentarische Kontrollgremium (PKGr) vor einiger Zeit erst reformiert hatte (Nach der Journalisten-BND-Affäre). Durch die effizientere Überwachung der Nachrichtendienste soll die Aufdeckung von Missständen deutscher Dienste im Irak-KRIEG erreicht werden. Die Bundesregierung ist nach dem Kontrollgremiumgesetz dazu verpflichtet, das PKGr umfassend über die allgemeinen Tätigkeiten der Nachrichtendienste und über Vorgänge von besonderer Bedeutung zu unterrichten.

Max Stadler (FDP) -Vorsitzender des PKGr:

Schäuble sollte nun doch erst einmal abwarten, ob das neue Gesetz wirkt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Bundestag dieser Idee zustimmen würde. Denn die Kontrolle der Geheimdienste ist die ureigenste Aufgabe des Parlaments.

Kommentar:

Dieser verdammte Rollstuhlfascho. Was fällt ihm eigentlich ein? Es gibt keine Terroristen, zumindest nicht so, wie er es immer begründet. Der einzige Terrorist ist er. Er ist die einzige Gefahr für Deutschland, ganz klar.

Es ist sogar gut, dass die Zusammenarbeit mit internationalen Geheimdiensten erschwert bleibt, denn das ist der Grund, warum es hier noch kein 9/11 gab.

Mir kommt es sehr komisch vor, dass er solche Aussagen vor der Wahl bekannt gibt. Normalerweise hält man sich mit so einem antidemokratischem Mist bis nach den Wahlen zurück.

Damals hiessen sie Goebbels und Göring, heute ist es Schäuble, Merkel und Co, die “das Beste für uns wollen”.  Unser unzurechnungsfähige Innenminister sollte nur nicht vergessen, dass in damaliger Zeit keinen Platz für körperlich beeinträchtigte Menschen gab. Wann bekommt dieser geistesgestörte Irre endlich nen Berufsverbot?

Der paranoide Kontrollfreak ist für mich mit solchen Aussagen ganz klar ein Verfassungsfeind. Damit kann seine politische Immunität aufgehoben werden und zack geht es vor Gericht für ihn. Es müsste nur mal wer auf die Idee kommen, seine ganzen verfassungsfeindlichen Ideen zusammen zu zählen.

Und das Expertengremium? -tz. Das wird dann wie bei der 9/11 Kommission nur aus eigenen Leuten vom BND bestehen.

Ich stimme übrigens SPD-Innenpolitiker Thomas Oppermann zu:

Er ist nicht auf der Höhe der Zeit. Es ist völlig unverständlich, warum der Verfassungsminister gegen eine gerade beschlossene Verfassungsreform anrennt”, sagte er in Hinblick auf die vor zwei Monaten erfolgte Festschreibung der parlamentarischen Kontrolle der Geheimdienste im Grundgesetz. “Wir brauchen starke, funktionierende Nachrichtendienste, aber sie müssen fest im demokratischen System verankert sein

Es ist ganz einfach parlamentarisches Grundrecht und Pflicht, die Dienste zu kontrollieren.  Es reicht schon, dass unser Bundestag die Redepflicht abgeschafft hat.

Geh Ja wählen!

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2 Responses

  1. Kontrolle?? Welche Kontrolle?

    “Auf Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion teilte die Bundesregierung jetzt mit, dass in den letzten zehn Jahren insgesamt 332 als »Verschlusssache« (VS) deklarierte Geheimakten spurlos verschwunden sind. Es ist dem Bundesinnenministerium, als nationale Sicherheitsbehörde, nicht einmal bekannt, welche Inhalte die Geheimakten hatten. Nur so viel, dass es sich um Vorgänge aus den Bereichen der »Organisierten Kriminalität«, »Proliferation« (Rüstung), »Forschungsaktivitäten ausländischer Staaten« und Ȇberwachung des Außenwirtschaftsverkehrs« handele. …”
    http://info.kopp-verlag.de/news/skandal-bundesregierung-vernichtet-tausende-von-geheimakten-und-gibt-andere-akten-trotz-ablauf.html

  2. Die Zusage von Vertraulichkeit, sagte Schäuble, sei das Lebenselixier für Dienste und Informanten.
    Damit begründete er auch die Ablehnung über die Offenlegung der Verfassungsschutz-Akten über dessen Zusammenarbeit mit der ehemaligen RAF-Terroristin Verena Becker im Fall des Mordes am damaligen Generalbundesanwalt Siegfried Buback 1977
    Ich seh grad in deiner Quelle, dass die sogar vernichtet wurden. Wie bei den Nazis die Bücherverbrennung ;)

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